Mittwoch, den 13. Juni 2012 um 16:57 Uhr
Auch in der dritten Runde der GT Masters Serie klebte Florian Spengler und dem Engstlerteam das Pech am Gasfuß. „Im freien Training lief es für mich gar nicht schlecht.

Ich konnte bis auf ein paar Zehntel die Zeiten der Spitze erreichen. Nach anfänglichen Problemen mit dem Setup, haben wir noch Varianten mit weicheren Federn probiert, dann aber wieder zurückgebaut, für mich war die Abstimmung in Ordnung, eigentlich gute Voraussetzungen für ein gutes Rennergebnis. Probleme an der Hinterachse haben uns aber auch noch wertvolle Trainingszeit gekostet. Eben wieder Pech“, meinte Florian sichtlich enttäuscht.
Im Zeittraining wurde auf Grund eines Unfalls die erste Session abgebrochen und der Startplatz für Johannes Leidinger per Los entschieden.
Florian konnte den Alpina in seiner Session, die erst abends stattfand, auf den fünfzehnten Platz stellen. Da die ersten 23 Autos alle innerhalb einer Sekunde lagen, war man im Engstlerteam mit dieser Leistung letztendlich ganz zufrieden.
Das erste Rennen fand mit Johannes Leidinger als Startfahrer vom ausgelosten 32. Platz statt.
Nach dem Fahrerwechsel konnte Florian Spengler den Alpina mit sehr guten Zeiten noch auf den 21. Rang stellen.
Das Sonntagsrennen konnte Florian von Platz 18 aufnehmen, auf Grund einer Entscheidung der Rennkommission wurde er um drei Plätze nach hinten gesetzt.
Schon in der ersten Runde wurde er unfair angerempelt und musste mit einem platten vorderen Reifen gleich die Box ansteuern. So wurde von vorne herein ein mögliches gutes Ergebnis zur Illusion.
„Zur Zeit ist das schon fast eine Seuche, das enttäuscht schon mächtig. Nun werden wir es eben auf dem Nürburgring erneut versuchen. Hoffentlich platzt da mal der Knoten. Es wäre an der Zeit“, so Florian.