Dienstag, den 08. Mai 2012 um 09:20 Uhr
"So schlecht hat es ja gar nicht angefangen mit dem Training und dem Qualifying auf einer Strecke, die ich bis dahin noch nicht kannte." so Florian.

Es stimmt, in den freien Trainings war zunächst nicht mehr als Platz 28 drin, dann aber stellte Florian den Alpina auf den 15. Startplatz.
"Da hätte ich noch zwei, drei zehntel gefunden, aber ich habe einen richtigen Respekt vor der Strecke und wollte nicht alles riskieren." meinte Florian. 1,2 Sekunden auf die Spitze, das sorgte für durchaus zufriedene Gesichter an der Box.
Für Teamkollege Johannes Leidinger lief es bei seiner Zandvoort-Premiere auch nicht ganz optimal. Er erreichte im 2. Zeittraining letztlich einen 29. Platz.
Im ersten Rennen konnte Startfahrer Florian seine gute Startposition halten und das Tempo der Spitze gut mitgehen. "Leider wurde ich in der 9. Runde umgedreht, genau zu einem Zeitpunkt als ich richtig Zug nach vorne hatte. Danach war's eigentlich gelaufen. So was passiert halt leider. Absicht war das ganz bestimmt nicht." kommentierte Florian seine Schlüsselstelle aus dem ersten Rennen.
So blieb nichts anderes als das Feld von hinten aufzurollen. Am Ende des ersten Laufs blieb den beiden jungen Engstlerfahrern nur der ein enttäuschender 34. Platz.
Startfahrer des zweiten Rennens war Johannes Leidinger. Er klagte über nicht genügend Leistung in manchen Situationen. Nach dem Fahrerwechsel übernahm Florian den Alpina auf dem 31. Platz.
Runde um Runde konnte er sich nach vorne kämpfen und fuhr schließlich auf der zwanzigsten Position durch das Ziel.
"Leider ein Wochenende, das man schnell abhaken muss. Aber so ist der Sport, den Kopf hängen lassen gilt nicht. Ich sag: jetzt erst recht! auf dem Sachsenring in vier Wochen."
